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Stephanie Nilles

11 Mai
2017
Do
20:00

Findorffstraße 21 27726 Worpswede

Verkaufsstart:
Beginn Fr, 23.12.16 11:51

Zeitangaben in MEZ

Veranstaltungs-Information

Veranstaltungs-Information

Stephanie Nilles – Murder Ballads

Auf vielen Clubbühnen in Deutschland konnte man Stephanie Nilles in den letzten Jahren live erleben – und dabei die spannende Entwicklung einer faszinierenden Künstlerin erleben. Als eine der „fesselndsten Jazzpiano- und Loungepunk-Künstlerinnen seit Tom Waits“ wurde die Sängerin, Songwriterin und Pianistin aus New Orleans bezeichnet. Und wie einige ihrer großen Inspirationen (Mose Allison, Ani DiFranco, PJ Harvey, Nina Simone, Chavela Vargas) bleibt Stephanie Nilles auch auf „Murder Ballads“ kompromisslos dem eigenen Ausdruck verpflichtet. Das Album widmet sich mit viel Intensität dem Thema „Gewalt“, spinnt dabei virtuos Bezüge zu alten Folk/Jazz/Blues-Traditionen der „Mörderballade“. Das eigene Update dieser Tradition liefert gleichzeitige einen soziopolitischen Kommentar zur amerikanischen Gegenwartsrealität. „Murder Ballads“ ist ein singuläres Album. Es weist Stephanie Nilles als eine der furchtlosesten Musikerinnen der alternativen amerikanischen Musikwelt heute aus.

Vor allem durch ihre Wahlheimat New Orleans – ohnehin Refugium vieler Nonkonformisten – wurde Stephanie Nilles zu diesem Album inspiriert. Die Stadt übt seit einigen Jahren wieder eine große Anziehungskraft für die junge Künstlerboheme aus. Es ist die einzige US-Metropole, in der man heute als alternativer Künstler wirklich überleben kann, sagt Stephanie Nilles. Außerdem biete die Stadt Geheimnisse und Tiefe in Sachen kultureller Tradition, eine Lebendigkeit der Ursprünge. Die Geister der Stadt und eine magische kulturelle Vielschichtigkeit klopften gewissermaßen an die Tür von Stephanie Nilles – und fanden Einlass.

„Murder Ballads“ – auch Nick Cave veröffentlichte vor Jahren ein Album dieses Titels. Mit neuen Erkundungen eines klassischen Subgenres der Balladen-Tradition. Ein Song-Genre, das sich traditionell – in gedruckter oder mündlich überlieferter Form – mit realen oder fiktiven Mordgeschichten und ihren Akteuren befasst. Schon Mitte des 17. Jahrhunderts wurden solche Balladen in gedruckter Form verbreitet. Heute gibt es zahlreiche Varianten der klassischen Stoffe sowohl in europäischer wie (afro-)amerikanischer Ausprägung. Die amerikanischen Varianten sind nicht selten realitätsnaher und mit inhaltlich reduzierter Wirkungsmacht übernatürlicher Elemente. Doch auch die Besiedlung des amerikanischen Kontinents war gewalttätig. Der „Wilde Westen“ verhalf dem Genre zu neuem Repertoire, mündlich weitergegeben oder nur lokal publiziert.

Stephanie Nilles schreibt in ihren Liner Notes zum neuen Album davon, wie sie das Genre der Mörderballade vor einigen Jahren entdeckte. Die „illegale Seite“ der Jazzhistorie fasziniert sie auch heute, die Bezüge zur Unterwelt, die schillernden Charaktere. Drogen und Prostitution, Politik und Zensur, Armut und Konflikt. Die alte Musik aus „Storyville“, dem alten Rotlichtbezirk von New Orleans, gespielt von mythischen Legenden wie Buddy Bolden oder Jerry Roll Morton, steht exemplarisch für die emotionale Bandbreite des Geschehens auf „Murder Ballads“. Nicht selten in nicht-jugendfreien Zeilen und dem anrüchigen Flair der Unterwelt. Humor und Tragik gehen Hand in Hand und liefern einen intensiven Gegenentwurf zur vagen Gefühlswelt vieler Pop-Produktionen. Nicht die Selbstbezogenheit eines Interpreten wird für Stephanie Nilles in der Tradition der Mörderballade demonstriert. Es geht um die Geschichten selbst, nicht um die Nabelschau zeitgenössischer Singer/Songwriter-Ansätze. Es finden sich so neue Geschichten, solche mit akutem Realitätsbezug. Virtuos konstruiert, mit Protagonisten und Gegenspielern, mit einem situativem Kontext und mit Plots.

Vermittelt im Auftrag von:
Music Hall Worpswede e. V., Findorffstr. 21, 27726, Worpswede, Deutschland

Ticket-Limit: 10
  • Preisgruppe 1

    15.00*-17.00 EUR*

    (Endpreis zzgl. Versand)

* Angezeigte Ticketpreise verstehen sich zzgl. Versandgebühr. Im Ticketpreis inkludiert sind gesetzl. MwSt., Vorverkaufsgebühr, Spielstätten- und ÖPNV-Gebühren wo zutreffend sowie Buchungsgebühr von 1.00 EUR.

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