UFA Filmnächte 2018 Tickets

Die UFA Filmnächte 2018 finden vom 22. bis 24. August bereits zum achten Mal im historischen Zentrum Berlins statt. An drei Sommerabenden werden frühe Meisterwerke der Filmgeschichte in diesem außergewöhnlichen Open-Air Kino vor beeindruckender Kulisse und mit musikalischer Unterstützung eines Orchesters präsentiert.

Auch in diesem Jahr bilden die UFA Filmnächte eines der kulturellen Highlights des Berliner Sommers. So werden im wohl schönsten Open-Air Kino Berlins 2018 wieder Stummfilmklassiker der UFA gezeigt, die Geschichte geschrieben haben. Rund 1.000 Besucher werden pro Abend beim Open-Air Kino auf der Museumsinsel erwartet.

Mitten auf der Museumsinsel, dem einzigartigen Ensemble prunkvoller Museumsbauten mit UNESCO-Weltkulturerbe-Status, haben die UFA Filmnächte seit 2014 ihr Zuhause gefunden. Im Kolonnadenhof der Museumsinsel, direkt gegenüber der Alten Nationalgalerie, werden die wichtigsten Stummfilme aus der Blütezeit des deutschen Films zwischen 1920 und 1940 präsentiert und musikalisch live begleitet.

UFA Filmnächte – Programm 2018:

Der Geiger von Florenz (Mittwoch, 22. August)

Los geht das Open-Air-Stummfilmkino mit einem UFA-Klassiker aus dem Jahr 1926 unter der Regie von Paul Czinner, der digital restauriert wurde und in Berlin seine Erstaufführung feiert. In „Der Geiger von Florenz“ geht es um die lebenslustige Powerfrau Renée, gespielt von Elisabeth Bergner, die gegen ihre Stiefmutter rebelliert und als Junge verkleidet nach Florenz reist. Dort verliebt sie sich in einen Maler und wird zu dessen Muse. Ein Gemälde von Renée als Junge wird schließlich ein großer Erfolg und schlägt Wellen bis nach Deutschland. Dort erkennt der Vater seine Tochter trotz jungenhafter Verkleidung sofort und reist nach Florenz.

Das Ensemble „I solisti di Francoforte“ spielt eine neu komponierte Musik von Uwe Dierksen, die im Auftrag von ZDF/ARTE entstand.

Sumurun (Donnerstag, 23. August)

Vor fast 100 Jahren, genauer am 1. September 1920, feierte „Sumurun“ in Berlin seine Premiere. Der Pantomime-Klassiker vom Berliner Kultregisseur Ernst Lubitsch dreht sich um eine verführerische Tänzerin, gespielt von Pola Negri. Darin geht es um eine junge Tänzerin im mittelalterlichen Bagdad, die sowohl von einem Scheich als auch von dessen Sohn begehrt wird.

Mit einem enormen Aufwand hinsichtlich Kostümen, Ausstattung und Bühnenbild wurde dieser damals nicht-jugendfreie Film in den UFA Studios in Berlin-Tempelhof gedreht. Für die neue Aufführung auf der Museumsinsel sorgt das Trioglycerin für die musikalische Live-Untermalung.

Die Apachen von Paris (Freitag, 24. August)

Den Abschluss des kleinen Open-Air-Stummfilmfestivals in Berlin bildet der Film „Die Apachen von Paris“ aus dem Jahr 1927. Der Streifen von Nikolai Malikoff gilt selbst unter Cineasten des deutschen Stummfilms als echter Geheimtipp. In der Komödie wird die Doppelmoral von Moralaposteln während dieser eher spießigen Zeit im Paris der 20er Jahre thematisiert und ordentlich durch den Kakao gezogen. Die deutsch-französische Stummfilm-Produktion spielt in den Gassen von Paris und sorgt für viele lustige und komische Momente.

Die Stummfilm-Komödie wird live untermalt von der renommierten Komponistin und Pianistin Maud Nelissen und ihrer Band „The Sprockets“, die eine Neukomposition für dieses Stück präsentierten.

UFA Filmnächte Tickets gibt es bei Ticketmaster.

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