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Über UFA Filmnächte 2019

Die UFA Filmnächte 2019 finden vom 21. bis 23. August bereits zum neunten Mal im historischen Zentrum Berlins statt. An drei Sommerabenden werden frühe Meisterwerke der Filmgeschichte in diesem außergewöhnlichen Open-Air Kino am Kolonnadenhof vor beeindruckender Kulisse und mit musikalischer Unterstützung eines Orchesters präsentiert.

Auch in diesem Jahr bilden die UFA Filmnächte eines der kulturellen Highlights des Berliner Sommers. So werden im wohl schönsten Open-Air Kino Berlins 2019 wieder Stummfilmklassiker der UFA gezeigt, die Geschichte geschrieben haben. Rund 1.000 Besucher werden pro Abend beim Open-Air Kino auf der Museumsinsel erwartet.

Mitten auf der Museumsinsel, dem einzigartigen Ensemble prunkvoller Museumsbauten mit UNESCO-Weltkulturerbe-Status, haben die UFA Filmnächte seit 2014 ihr Zuhause gefunden. Im Kolonnadenhof der Museumsinsel, direkt gegenüber der Alten Nationalgalerie, werden die wichtigsten Stummfilme aus der Blütezeit des deutschen Films zwischen 1919 und 1930 präsentiert und musikalisch live begleitet.

UFA Filmnächte – Programm 2019:

Eine tolle Nacht (Mittwoch, 21. August)

Los geht das Open-Air-Stummfilmkino mit einem UFA-Klassiker aus dem Jahr 1926 unter der Regie von Richard Oswald, der digital restauriert wurde und in Berlin seine Erstaufführung feiert. Für die UFA Filmnächte 2019 entstand im Auftrag von ZDF/ARTE eine Neukomposition der Musik von Frido ter Beek und der international bekannten niederländischen Pianistin Maud Nelissen. Es spielt das Filmorchstra The Sprockets, die bereits bei den UFA Filmnächten 2018 mit ihrer Musik zu „Die Apachen von Paris“ die Zuschauer begeistert hatten. ARTE strahlt den restaurierten Stummfilm mit der neuen Musik am 26. August aus. Uwe Ochsenknecht wird in den Film und seinen historischen Hintergrund einführen.

Basierend auf einer populären Musik-Revue der Kaiserzeit erzählt Richard Oswald die Geschichte eines Insektenpulverfabrikanten aus der Provinz, der einem von ihm angehimmelten Varieté-Star nach Berlin folgt und dort in einen Strudel freiwilliger und unfreiwilliger Abenteuer gerät. Oswalds Komödie ist ein anarchisch anmutender, schriller Streifzug durch das Berlin der „wilden“ 20er-Jahre und sein berühmt-berüchtigtes Nachtleben.

Frau im Mond (Donnerstag, 22. August)

Am Donnerstag folgt Fritz Langs epochales und technisch weitsichtiges Meisterwerk „Frau im Mond“. Die Musik zum Film legt, wie schon 2017 zu „Metropolis“, DJ-Legende Jeff Mills mit einer für die UFA Filmnächte 2019 eigens geschaffenen Musik auf. Eingeführt wird der Film vom Kurator der UFA Filmnächte und Filmhistoriker Friedemann Beyer.

Die UFA Filmnächte präsentieren Fritz Langs filmische Zukunftsvision von 1929 über eine Expedition auf den Erdtrabanten. Unter ihren Teilnehmern: neben zwei Ingenieuren und einer jungen Frau ein schrulliger Professor, der Agent eines Wirtschaftssyndikats sowie, als blinder Passagier, ein kleiner Junge. So kurios das Motiv der Mission und die Zusammensetzung der Besatzung des Raumschiffs anmuten mag, die Gold auf dem Mond zu finden hofft, so sehr stützte sich Regisseur und Co-Autor Fritz Lang bei seinen Recherchen zu dem Film auf den damals neuesten technischen Forschungsstand.

Madame Dubarry (Freitag, 23. August)

Am Freitagabend steht – auf einen Monat genau 100 Jahre nach der Premiere als Eröffnungsfilm des Berliner Zoopalastes – Ernst Lubitschs Revolutionsepos „Madame Dubarry“ auf dem Programm. Die Musik liefern Ekkehard Wölk und das Ensemble Ancien Régime mit einer Neukomposition von Ekkehard Wölk

Entstanden in und um Berlin der Nachrevolutionswirren 1918/19 handelt Madame Dubarry von den Vorboten der Französischen Revolution 1789. Als eine ihrer Wegbereiterinnen galt wegen ihres aufreizenden Verhaltens die Gräfin du Barry, eine Mätresse König Ludwigs des XV. In einer freien Bearbeitung ihrer realen Biografie erzählt Ernst Lubitsch vom Aufstieg der armen, hübschen Näherin Jeanne zur königlichen Geliebten und mächtigsten Frau Frankreichs bis zu ihrem Sturz und Ende auf dem Schafott.

UFA Filmnächte Tickets gibt es bei Ticketmaster.