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Jüdische Kulturtage

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Über Jüdische Kulturtage

Noa in Concert
7.11.2020 Synagoge Rykestraße

Die charismatische israelische Sängerin Achinoam Nini, international vor allem als Noa bekannt, eröffnet in diesem Jahr die Jüdischen Kulturtage Berlin mit gefühlvollen Liedern, die unter die Haut gehen.

Aufgewachsen in der New Yorker Bronx, kehrte sie als 17-jährige zum Militärdienst und Musikstudium in ihr Geburtsland Israel zurück. Seit ihrem Plattendebüt 1991 hat Noa 15 nicht nur im Nahen Osten höchst erfolgreiche Platten zwischen Singer/Songwriter-Pop, Jazz, Soul und hebräischer Folklore veröffentlicht und gibt weltweit ausverkaufte Konzerte. Sie stand mit Sting, Stevie Wonder oder Carlos Santana auf der Bühne und sang im Laufe ihrer Karriere für drei verschiedene Päpste, Bill Clinton und Yitzhak Rabin. 1997 sang Noa den Titelsong zu Roberto Benignis Oscar-prämierten Kinofilm „Das Leben ist schön“.

Bei den Jüdischen Kulturtagen präsentiert die Sängerin mit der ausdrucksstarken Stimme u.a. auch Songs von ihrer letzten CD „Letters to Bach“, die von Musiklegende Quincy Jones produziert wurde, der auch das Michael-Jackson-Album „Thriller“ produziert hat. Begleitet wird sie von ihrem langjährigem musikalischem Weggefährten und Gitarristen Gil Dor und ihrem Quartett.

Tehorah
10.11.2020 Centrum Judaicum – Großer Saal

Tehorah, das auf Hebräisch "rein" bedeutet, ist eine herzzerreißende, vielversprechende musikalische Geschichte über Krieg, Verlust, Hoffnung, Liebe und Vergebung. Die Soirée enthält deutsche, jiddische und hebräische Lieder, die ausschließlich von jüdischen Kompositen und Lyrikern komponiert und getextet wurden, sie ist aber gleichzeitig ein historisch-poetisches Portrait. Uraufgeführt in der berühmten New Yorker Carnegie Hall, gedenkt man mit diesem Konzert an das Ende des Holocausts vor 75 Jahren.

Die Eröffnungsrede wird vom Antisemitismus-Beauftragten der deutschen Bundesregierung, Dr. Felix Klein, gehalten, der auch Teil des Diplomatischen Streichquartetts Berlin ist. Die international erfolgreiche Sängerin und Musikerin Adrienne Haan ist nicht nur die Solistin, sondern ist auch verantwortlich für das Drehbuch und die Regie des Konzertes.

„Jagd auf Rehe“ – Jasmin Tabatabei und das David Klein Quartett
10.11.2020 Synagoge Rykestraße

Jasmin Tabatabei ist eine der großen deutschen Fernseh- und Kinostars. So erleben regelmäßig Millionen Fernsehzuschauer sie in der ZDF-Serie „Letzte Spur Berlin“ als Kommissarin Mina Amiri, aber auch als Sängerin weiß sie zu begeistern. Ihr Gesangsdebut gab sie als Rockröhre im Blockbuster „Bandits“, zusammen mit Katja Riemann und Nicolette Krebitz. Der Soundtrack zum Film verkaufte sich 700.000 Mal. Schon für ihre erste CD, als Jazz- und Chansonsängerin, wurde sie mit dem Echo-Jazz ausgezeichnet.

Sie schafft es, gemeinsam mit dem kongenialem Bandleader und Saxophonisten David Klein sowie seinen exzellenten Musikern u.a. Kompositionen von ihr selbst, Franz Schubert, Cole Porter, Hildegard Knef, den Beatles, bis hin zu Reinhard Mai zu einem grandiosem und spannendem Musikerlebnis zu gestalten.

Jewish Monkeys
11.11.2020 Synagoge Rykestraße

Die Jewish Monkeys sind so ziemlich das Frechste, Spannendste und Innovativste, was die israelische Musikszene zu bieten hat. Sie beweisen auf ihren CD`s, aber vor allen Dingen auch live auf der Bühne, dass sich jiddische Gassenhauer aus dem Shtetl sehr gut mit Ska-Rhythmen, Afrobeats, Reggae und Funk-Licks vertragen. Dazu kommt eine kleine Dosis Balkania.

Ihre meist satirischen Texte legen Finger in offene Wunden. An Sozialkritik wird dabei nicht gespart, wobei die Jewish Monkeys, ganz in der Tradition des jüdischen Humor stehend, zu allererst bei sich selbst anfangen. Der Abend verspricht ein Feuerwerk an Witz und aufregender Musik.

Jerusalem Duo – „Premiere“ Tour
11.11.2020 Synagoge Pestalozzistraße

Das Jerusalem Duo versteht sich als eine neue Stimme in der Welt der klassischen Kammermusik. Im Zusammentreffen eines der ältesten und eines der jüngsten Instrumente der Musikgeschichte eröffnet sich ein bislang selten gehörtes Klangerlebnis, denn in der von den beiden MusikerInnen dargebotenen Kombination erklingen Harfe und Saxophon in schönster Harmonie.

Von kenntnisreicher und unterhaltsamer Moderation begleitet, nehmen Hila Ofek und André Tsirlin das Publikum mit auf eine musikalische Reise, die ohne Berührungsängste Klassik, Klezmer, jiddische Lieder, Tango und viele andere Genres der Weltmusik miteinander verbindet.

American Dream – Erinnerungen an George Gershwin
Mit Sebastian Knauer (Piano) und Martina Gedeck (Rezitation)

12.11.2020 Synagoge Rykestraße

Als die russischen Juden Moshe und Rosa Gershowitz Ende des 19. Jahrhunderts nach Amerika auswanderten, vertrauten sie darauf, dass dort jeder, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Religion, die Chance erhalten würde, durch harte Arbeit sein Glück zu machen. Für sie und vor allem für ihren Sohn George, sollte der amerikanische Traum in Erfüllung gehen. George Gershwins Schwester, Francis, erzählt in ihrem Buch anhand authentischer Zeugnisse von Freunden und Weggefährten die spannende Lebensgeschichte von George Gershwin. Sein kometengleicher Aufstieg vom rauflustigen Straßenjungen, von der New Yorker Eastside zum gefeierten Broadwaystar, liest sich wie ein gelungenes Hollywood-Drehbuch.

Eine der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen, Martina Gedeck, liest aus den Lebenserinnerungen, und Gershwins grandiose Kompositionen werden von einem der Ausnahmepianisten Deutschlands, Sebastian Knauer, interpretiert. Unter anderem die Soloklavierfassung der „Rhapsody in Blue“.

Dudu Fisher in Concert
14.11.2020 Synagoge Rykestraße

Dudu Fisher ist einer der großen israelischen Weltstars. Seine musikalische Karriere ist beispiellos: Mit erst 22 Jahren wurde er zum Kantor der Großen Synagoge in Tel Aviv berufen. Er reiste um die Welt und brachte einem internationalen Publikum traditionelle hassidische, jiddische und kantorale Musik näher. Ein entscheidender Wendepunkt in seinem Leben war 1986 ein Theaterbesuch in London, als er das Musical „Les Miserables“ sah. Trotz wenig Theatererfahrung bewarb er sich um die Hauptrolle des Jean Valjean für die hebräische Version des Musicals – und wurde angenommen. Der Rest ist Geschichte: „Les Miz“ wurde die am längsten gespielte Show in Israel und Dudu Fisher zum Weltstar! So spielte er am Broadway, am West End, er sang vor der Queen, der Royal Family, aber auch für US-Präsident Clinton und Papst Benedikt. Sowohl in New York als auch in London wurde dem orthodoxen Juden als erstem Künstler überhaupt gestattet, weder an Freitagen noch an Sonnabenden – also am Shabbat - auftreten zu müssen – und so nannte er auch eine seiner erfolgreichsten CD`s und One Man-Shows: „Never on Friday“. Er war der erste israelische Künstler, der in Zeiten vor der Perestroika in der damaligen Sowjetunion Konzerte geben durfte. Weltweit gibt der großartige Entertainer und Sänger umjubelte Konzerte und Shows, hat mehr als 20 CD`s veröffentlicht und ist auch in vielen Film- und Fernsehrollen zu sehen.

„Das gibt’s nur einmal“ – Eine Hommage an Werner Richard Heymann
Die Bigband der Deutschen Oper Berlin
15.11.2020 Synagoge Rykestraße - Abschlusskonzert

Werner Richard Heymann war einer der erfolgreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Bereits mit 12 Jahren spielte er Violine in der Königsberger Philharmonie. 1912 siedelte er nach Berlin und studierte hier Musik. Er arbeitete mit Max Reinhard zusammen und wurde Generalmusikdirektor der UFA. Das Aufkommen des Tonfilms legte den Grundstein für seine späteren Werke, mit denen er sich Weltgeltung verschaffen sollte. Aufgrund seiner jüdischen Abstammung emigrierte er nach Paris, London und dann nach Hollywood. Seine Filmmusiken, zum Beispiel für die Ernst Lubitsch-Filme „Ninotschka“ (Greta Garbo) oder „Sein oder Nichtsein“ wurden für den Oscar nominiert. Sein kompositorisches Werk umfasst Operetten, Filmmusiken, Kabarettmusiken, Schlager und Chansons.

Die Bigband der Deutschen Oper hat sich, unter der Leitung von Manfred Honetschläger, seines Werkes angenommen. Die Big Band wurde 2006 gegründet und ist seitdem eine der erfolgreichsten Big Bands Europas.

Der Gesangssolist des Abends, Jeff Cascaro, gewann bereits mit 18 Jahren den Wettbewerb „Jugend Jazzt“. Seitdem trat er mit allen großen Big Bands Deutschlands auf. Unter anderem an der Seite von Ute Lemper, den Fantastischen Vier, Götz Alsmann oder Paul Kuhn. Gemeinsam mit der großartigen Big Band interpretiert er unter anderem Heymann Hits wie „Das gibt’s nur einmal“, „Irgendwo auf der Welt“ oder „Ein Freund, ein guter Freund“.

„Das Tierhäuschen“ – Kinderoper des Musiktheaters Lori
15.11.2020 Gemeindehaus Fasanenstraße – Großer Saal (2 Vorstellungen)

Zusammen in ein Haus zu ziehen, ist gar nicht so leicht. Schon gar nicht, wenn es den neidischen Nachbarn nicht gefällt. Das müssen Igel, Maus, Frosch und Hahn feststellen. Als Vorlage für diese Kinderoper dient das russische Märchen „Teremok“. Das Musiktheater Lori bringt diese Kinderoper in deutscher Sprache, unter der Leitung der Regisseurin und Ballettmeisterin Elena Klyuchareva, auf die Bühne des Jüdischen Gemeindehauses in der Fasanenstraße. Zauberhafte, fantasievolle Kostüme, ein wunderschönes Bühnenbild und ein stimmlich hervorragendes Ensemble. Durch das Geschehen führt der Theaterdirektor, Jürgen Lori, selbst, in der Rolle des Märchenerzählers.

Tickets für die Jüdischen Kulturtage 2020 in Berlin gibt es hier bei Ticketmaster.