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Goodbye Hoechst

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Über Goodbye Hoechst

„Dieses Buch ist keine Abrechnung, eher ein Rechenschaftsbericht, vor allem aber eine Doku-mentation dessen, wie ein Unternehmen bis zur Selbstaufgabe getrieben werden kann, wenn seine Leitung nicht an langfristigen Zielen zum Wohle der Mitarbeiter und Aktionäre orientiert ist, sondern getrieben wird von Kräften des Kapitalmarktes.“ – Karl-Gerhard Seifert, Goodbye Hoechst, S. 572

Hoechst – der Chemiegigant aus dem gleichnamigen Stadtteil im Westen Frankfurts gehörte einst zu den Flaggschiffen der Großchemie in Deutschland. Die Rotfabriker, wie sie im Volksmund genannt wurden, waren Anfang der 1980er Jahre auch das größte Pharmaunternehmen der Welt – ehe ab etwa Mitte der 1990er Jahre ein durch unübersehbare Management-fehler bedingter Niedergang einsetzte, der letztlich zur Zerschlagung des früheren Weltkonzerns führte.

Karl-Gerhard Seifert, von 1988 bis 1997 selbst Mit-glied im Vorstand der Hoechst AG, blickt in seinen Erinnerungen „Goodbye Hoechst“ auf die Vorgänge zurück, die maßgeblich waren für die Fusion mit Rhône-Poulenc zu Aventis. Viele Geschehnisse er-schienen ihm so unglaublich, dass er ab dem Jahr 2000 begann, das Erlebte aufzuschreiben. Seine Protokolle, Dokumente und Aufzeichnungen der Gespräche mit Kollegen aus Vorstand und Aufsichtsrat beginnen aber viel früher und bilden die Grundlage für dieses Buch, das ein wesentliches Kapitel der jüngeren deutschen Industriege-schichte nachzeichnet.

Begleitet von zahlreichen Abbildungen, Dokumenten und Protokollen liefert „Goodbye Hoechst“ spannende und aufschlussreiche Details zum Niedergang der Hoechst AG. Der minu-tiöse Bericht des langjährigen Vorstandmitglieds Karl-Gerhard Seifert dürfte auch Außenste-henden bzw. weniger mit der Chemieindustrie Vertrauten eine fesselnde Lektüre versprechen!

Tickets für das Autorengespräch „Goodbye Hoechst” gibt es nur bei Ticketmaster.