2012 Do
20:30
Hansastraße 39
81373 München
Zeitangaben in MEZ
Einlass: 20:00
Ein einmaliges Gipfeltreffen zweier legendärer Bands sieht München im Mai 2012: Die Grunge-Urväter von Mudhoney treffen auf die Punk-Heroen von Rocket From The Tombs.
Die einzige Deutschland-Show von Mudhoney im Jahr 2012 sieht die Band das erste Mal in Deutschland in den letzten zehn Jahren, abgesehen von einer sensationellen, ausverkauften Berlin-Show 2009.
Und Rocket From The Tombs spielen das erste Mal überhaupt eine Europatour.
Im Einzelnen:
Mudhoney wurden an Halloween 1987 in Seattle von Mark Arm und Steve Turner gegründet. 1989 veröffentlichten Mudhoney bei Sub Pop die EP "Superfuzz Bigmuff", das den Sound definierte, der später als "Grunge" bezeichnet wurde. Vor dem Erfolg von Nirvana waren Mudhoney das Flagschiff von Sub Pop. Ihr Sound war punklastig und wurde von Bands wie MC5 oder den Stooges beeinflußt.
Dass Mudhoney auch heute noch eine sensationelle Live-Band sind, zeigt die Konzertkritik des Berlin-Konzerts 2009 in "Visions": "Der Sound stimmte und es wurde gepoged, gedived ohne Ende. Mark Arm gab den charismatischen Shouter, die Rhythmusgruppe um Basser Guy Maddison (als einziger im Laufe der Jahre für Matt Lukin dazugekommen) und Superdrummer Dan Peters sorgte für den nötigen Druck, den Steve Turner mit Gitarren-Fuzz-Attacken perfekt füllte. Die Band spielte einen Querschnitt aus allen acht Alben, wobei die "Hits" wie Touch me I`m sick, You got it, Let it slide oder Hate the Police zum Abschluss bereits während des regulären Sets für überschäumende Stimmung sorgten. Doch das Publikum war so euphorisch, daß Mudhoney noch einmal zurück kamen und uns mit Who You drivin now und Here comes sickness endgültig den Rest gaben.
Rocket From The Tombs - für die Jüngeren unter uns: Gegründet 1974. Ausgebrannt 1975. Manche halten es für eine Tatsache, dass Punkrock von den Ramones in New York erfunden wurde, die den Hardrock des Mittleren Westens mit den Garage-Singles der Sechziger zu einer Formel zusammenfassten, die den Punk definierte: kurz, schnell, eingängig und nicht aufzuhalten. Doch es gibt ein Universum, in dem die Wahrheit noch Bestand hat: Und in diesem verdrehten alternativen Universum reichen die Wurzeln des Punk bis zu ROCKET FROM THE TOMBS, der Band aus Cleveland, die weniger als acht Monate existierte und es in der Zeit niemals schaffte, ins Studio zu gehen… Eines jedoch lief absolut richtig: in den acht Monaten ihrer Existenz schrieben ROCKET FROM THE TOMBS Songs, die zu Punkhymnen wurden: "Ain't It Fun," "Sonic Reducer," "Final Solution," "So Cold," "What Love Is," "30 Seconds Over Tokyo," "Amphetamine." Und sie spielten sie, als gäbe es kein Morgen mehr. Was vielleicht daran lag, dass es für sie auch kein Morgen gab…
Alle Preise inkl. MwSt., Vorverkaufs- und Buchungsgebühr. Versandgebühren entstehen je nach gewählter Versandart und werden im Bestellprozess hinzugefügt.