Köln

Es ist „datt schönne kölsche Jeföhl“, das von Jahr zu Jahr immer mehr nationale und internationale Besucher nach Köln, in die viertgrößte Stadt Deutschlands lockt. Vom imposanten Kölner Dom über das Kölnisch Wasser bis hin zum Kölner Karneval und dem original Kölsch-Bier – die über eine Million Einwohner starke Stadt am Rhein blickt nicht nur auf eine über 2000-jährige Geschichte, sondern auf ein ganzes Arsenal an Kultur- und Kult-Objekten zurück. Heute ist Köln einer der wichtigsten Knotenpunkte für den weltweiten Kunsthandel und auch als Wirtschafts- und Kulturzentrum von internationaler Relevanz. Große Persönlichkeiten wie Heinrich Böll und Konrad Adenauer kann die bevölkerungsreichste Metropole Nordrhein-Westfalens ihre Sprösslinge nennen.

Sehenswürdigkeiten in Köln

Wer Kölns ganze kulturelle Bandbreite erfahren will, der sollte sich viel Zeit nehmen. Es lohnt sich.

Kölner Dom: Von der UNESCO im Jahr 1996 zum Weltkulturerbe und einem der größten Meisterwerke gotischer Architektur in Europa erklärt, ist der Kölner Dom – eigentlich „Hohe Domkirche St. Petrus“ – mit seinen über 157 Metern Höhe nicht nur das zweithöchste Kirchengebäude Europas, sondern sogar das dritthöchste weltweit. Ob nun zur Entdeckung der Domschatzkammer, zum Lauschen des Klangs der beiden Kirchenorgeln oder aber zur Besichtigung des Schreins, in welchem die Gebeine der heiligen drei Könige beherbergt sind – den Kölner Dom sollte jeder Besucher gesehen haben.

4711-Stammhaus: In der Glockengasse, etwa 500 Meter westlich des Rheins in der Innenstadt gelegen, kann das Haus besichtigt werden, das für eine weltweite Erfolgsgeschichte steht – das vielleicht berühmteste Original Eau de Cologne. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts begann Wilhelm Mülhens das Duftwasser zu verkaufen, welches wohl auf der Rezeptur eines Karthäusermönchs basiert. Sein Name entstammt der Nummer, die französische Besatzer Kölns Gebäuden zuteilten.

Kölner Rathaus: Im Zentrum der Kölner Innenstadt zu finden und eines der historischsten Häuser der Stadt. Erste urkundliche Erwähnungen des Gebäudes sind weit mehr als 800 Jahre alt. Insgesamt 130 Steinstatuen zieren den spätgotischen Turm mit seinen achteckigen Obergeschossen und dem berühmten „Platz-Jabbeck“ – ein unter der Turmuhr befindliches, aus Holz geschnitztes Männergesicht, das zu jedem stündlichen Glockenschlag seine Zunge herausstreckt.

Rheinauhafen: Der Rheinauhafen an der Altstadt-Süd ist eine ehemalige Hafenanlage am Rhein, die heute nicht nur zahlreiche Cafés und Galerien, sondern auch kulturelle Institutionen wie das Schokoladenmuseem oder das Sport- und Olympia-Museum beherbergt. Mittelpunkt und beeindruckender Blickfang sind dabei die drei fast 62 Meter hohen Kranhäuser – Büro- und Appartment-Gebäude, die in ihrer Form an drei Hafenkräne erinnern.

Stadtmauern: Im Jahr 1180 entstanden und mit einer Länge von rund 7,5 Kilometern, präsentierte sich die Kölner Stadtmauer früher als größte mittelalterliche Stadtbefestigung des Römischen Reiches Deutscher Nation. Von den ehemals zwölf Torburgen sind heute noch fünf Stück erhalten; Mauerabschnitte finden sich nur an drei Stellen – eine am Rande der Altstadt-Nord, zwei an der Altstadt-Süd. Thematische Führungen ermöglichen hier historische Einblicke.

Veranstaltungen in Köln

Vom Theater bis zum Konzert: Wer nach Unterhaltung sucht, der kommt in der Karnevalsstadt vielerorts auf seine Kosten.

RheinEnergieSTADION: Das Fußballstadion befindet sich im Stadteil Köln-Müngersdorf. Neben den Heimspielen des 1. FC Köln treten hier auch internationale Music-Acts wie z.B. Rihanna auf.

LANXESS arena: Diese Arena im Stadtteil Deutz ist seit ihrer Eröffnung 1998 Deutschlands größte Multifunktionshalle. Neben Tagungen und Kongressen finden hier regelmäßig Sportveranstaltungen, unter anderem des Eishockeyvereins „Kölner Haie“, aber auch Konzerte statt. Egal ob Adele, 5 Seconds of Summer, Muse oder David Garrett – sie alle bespielten bereits die bis zu 20.000 Zuschauer fassende Einrichtung.

Gürzenich: Errichtet Mitte des 15. Jahrhunderts, wird die Festhalle im Altstadt-Zentrum nicht erst heute für Konzert- und Kulturveranstaltungen genutzt. Schon früher fanden hier kaiserliche Feste und Empfänge zu Ehren von Kölner Gästen statt. Der größte der vier vorhandenen Säle fasst mehr als 1.300 Personen und ist deutschlandweit vor allem als Austragungsort von Karnevalssitzungen bekannt.

E-Werk: Anfang der 90’er-Jahre von Mitgliedern der Kölner Musikgruppe BAP gegründet, dient der rote Backsteinbau im nordöstlich-gelegenen Köln-Mülheim vornehmlich dem Konzertbetrieb. In der großen Haupthalle, mit ihrem Fassungsvermögen von rund 2.000 Besuchern, gastieren hier Bands wie Enter Shikari und Hollywood Undead.

Palladium: Unweit des E-Werks gelegen, ist die 1899 errichtete, einstige Maschinenbauhalle seit Ende des vergangenen Jahrtausends eine begehrte Konzert-Location. Mit einer Grundfläche von über 1.600 Quadratmetern und ihren bis zu 4.000 Zuschauerplätzen ist die Haupthalle bereits 2016 wieder Bühne von Künstlern wie Hozier und den Foals.

Musical Dome: Die Glas-Stahl-Konstruktion, deren blaues Kuppeldach nachts hell erleuchtet, befindet sich direkt am Rheinufer, ganz in der Nähe des Doms, und stellt mit mehr als 1.700 Plätzen eines der größten Theater der Stadt dar. Bei ihrem Bau 1996 eigentlich nur als Provisorium gedacht, ist sie mittlerweile eine wohletablierte Spielstätte für Musicals, darunter„Bodyguard – Das Musical“.

Verkehr in Köln

Flughafen Köln/Bonn: Angesiedelt im südöstlichen Stadtteil Grengel, liegt der Flughafen Köln/Bonn ca. 15 Kilometer vom Zentrum der Domstadt entfernt. Dabei besitzt er direkt in der Mitte seines Geländes einen eigenen Bahnhof, über den ein schneller Anschluss sowohl zum S-Bahn-, als auch dem Regional- und Fernverkehr besteht.

Mit Abfahrtszeiten im 20-Minuten-Takt (Werktags) bzw. im 30-Minuten-Takt (am Wochenende), bietet die S-Bahn-Linie S13 ab dem Flughafen eine direkte Verbindung zur Kölner Innenstadt – und das mit einer Fahrzeit von nur rund 15 Minuten.

Auch für Autofahrer ist der Flughafen dank der nahgelegenen Autobahn A59 – Abfahrt Flughafen – gut an das Verkehrsnetz angebunden.

Kölner Hauptbahnhof: Der Hauptbahnhof befindet sich direkt am Kölner Dom, inmitten des Stadtzentrums. Er ist trotz seines geringen Umfangs von nur elf Gleisen einer der verkehrsreichsten und am meisten frequentierten Bahnhöfe Deutschlands. Neben zahlreichen Regional- und Fernverkehrsstrecken, bietet er auch direkte Anbindung an S- und Stadtbahnen.

Bus und Bahn: Eine einzelne Fahrt innerhalb des Kölner Stadtgebiets kostet 2,80 Euro für Erwachsene sowie 1,60 Euro für Kinder. Tageskarten gibt es ab einem Preis von 8,10 Euro.

Taxi: Eine Taxi-Fahrt vom Flughafen Köln/Bonn zum Kölner Stadtzentrum kostet tagsüber durchschnittlich knapp 35 Euro.

Mehr Informationen zum Flughafen Köln/Bonn: www.koeln-bonn-airport.de

Mehr Informationen zur Kölner Verkehrs-Betriebe AG: www.kvb-koeln.de

Weihnachten in Köln

Köln hat in der Vorweihnachtszeit viel zu bieten. Vor allem der Weihnachtsmarkt am Dom zieht Touristen und Kölner an. Die Buden sind um einen riesigen Tannenbaum platziert und auf einer Live-Bühne treten täglich Künstler auf. Der Weihnachtsmarkt in der Altstadt lockt zwischen Altermarkt und Heumarkt an die Glühweinstände. Er wird auch Heimat der Heinze genannt.

Silvester in Köln

Das Mitternachtsfeuerwerk vor der eindrucksvollen Kulisse der Domstadt zieht jedes Jahr Kölner und Besucher aus aller Welt an die Rheinterrassen. Oder auf den Rhein. Auf einem Schiff lässt es sich in Köln stilvoll und entspannt ins neue Jahr rutschen. In der Kölner Altstadt wird durchgefeiert: in Clubs, Bars und Diskotheken brennt die Luft und es fließen nicht nur Sekt und Champagner in rauen Mengen, sondern auch das berühmte Kölsch die Kehlen runter.

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