Bremen

Die Stadt Bremen – sie ist nicht nur traditionsreiche Handelsmetropole und Heimatort der weltberühmten und allseits beliebten Bremer Stadtmusikanten, sondern auch weit über die deutschen Landesgrenzen hinaus bekannt für ihre hochwertige Schokoladen-Produktion und Bierbraukunst. Selbst als eines der größten Zentren europäischer Kaffee-Tradition machte sich die Stadt an der Weser im Laufe des Geschichte einen Namen: So wird heute rund die Hälfte des täglich in der Bundesrepublik konsumierten „Braunen Goldes“ hier geröstet. Nicht zuletzt sind es natürlich auch die zahlreichen Museen und Theater, sowie Fußballbundesligist Werder Bremen die jährlich für mehr als 40 Millionen Tagesgäste in der Metropole sorgen. Gemeinsam mit der knapp 60 Kilometer nördlich gelegenen Stadtgemeinde Bremerhaven bildet die 550.000-Einwohner-Stadt zwar das kleinste Bundesland Deutschlands, die Freie Hansestadt Bremen, dank ihres umfangreichen kulturellen Angebots jedoch reiht sie sich zu guter Recht unter die Top 10 der beliebtesten Städtedestinationen des Landes ein.

Sehenswürdigkeiten in Bremen

Egal ob kunstvolle Denkmäler oder imposante Wandbilder, historische Brunnen oder bedeutende Gebäude – die Weser-Stadt bietet mehr Ziele, als sich in einer einzigen Ausflugstour unterbringen lassen.

Bremer Rathaus: Dieses Rathaus ist eines der europaweit bedeutendsten Bauwerke der Gotik und befindet sich an der nordöstlichen Seite des Bremer Marktplatzes im Zentrum der Stadt. Mit einem Alter von mehr als 600 Jahren dient es heute nicht nur als Sitz des Senats und des Bürgermeisters der Stadt, sondern gehört seit 2004 auch zum UNESCO Weltkulturerbe. An seiner Westseite findet sich die bekannteste Darstellung der Stadtmusikanten, die Bronzeplastik des Künstlers Gerhard Marcks.

Bremer Roland: Auf dem Marktplatz, direkt vor dem Rathaus, erhebt sich die bekannteste aller Rolandstatuen die sich in Norddeutschland finden lassen. 1404 errichtet, ist der insgesamt 10,21 Meter große Koloss aus Stein das Symbol für die Freiheit und Unabhängigkeit der Stadt Bremen. Gemeinsam mit dem Rathaus wurde der jugendliche Ritter 2004 zum UNESCO Weltkulturerbe der Menschheit ernannt.

Schnoor-Viertel: Mit seiner Geschichte, die bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht, ist dies das älteste und bekannteste Stadtviertel Bremens, nur wenige Meter südlich des Marktplatzes. Wie Perlen an einer Schnur (Plattdeutsch: Schnoor) reihen sich hier kleine, schmale Fachwerkhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert in ebenso schmalen Gassen dicht aneinander. Ausflügler lassen sich dabei in gemütlichen Cafés nieder oder erfreuen sich an Kunsthandwerk und Goldschmiedearbeiten.

St. Petri Dom: Ebenfalls am Marktplatz, unmittelbar gegenüber des Rathauses zu finden ist der Bremer Dom. Der romanische Kirchenbau aus Sand- und Backstein wurde im 11. Jahrhundert errichtet und besitzt zwei Türme, die mit einer Gesamthöhe von mehr als 92 Metern das Bremer Stadtbild prägen. Höhenunerschrockene können über 265 Steinstufen eine Aussichtsplattform auf dem Südturm besteigen, während im Bleikeller des Doms Mumien in offenen Särgen ausgestellt sind.

Böttcherstraße: Diese 110 Meter lange Straße in der Bremer Altstadt ist ein Gesamtkunstwerk, das in den 1920’er Jahren von Ludwig Roselius, dem Erfinder koffeinfreien Kaffees, erbaut wurde. Der architektonisch einheitliche, außergewöhnliche Straßenzug ist weltberühmt für seine stilistische Mischung aus Art Déco und expressionistischer Backsteinbauweise, und steht seit 1973 unter Denkmalschutz.

Veranstaltungsorte in Bremen

Klein und gemütlich – oder doch lieber groß und pompös? Wer in der Hansestadt nach spannenden Events sucht, trifft auf ein vielfältiges Angebot in schier zahllosen Locations.

ÖVB Arena: Zentral gelegen im Stadtteil Findorff, nur wenige Meter nördlich des Bremer Hauptbahnhofs, befindet sich die als ÖVB-Arena bekannte Stadthalle Bremen. Sie ist das größte überdachte Veranstaltungszentrum der Stadt und bietet Platz für bis zu rund 14.000 Gäste. 2016 bespielen hier unter anderem APASSIONATA, David Garett und Alligatoah die Bühne.

Schlachthof: Ebenfalls in Bremen-Findorff steht der Schlachthof, das größte Kulturzentrum der Hansestadt. Jährlich werden hier rund 300 unterschiedliche Events mit insgesamt 100.000 Besuchern veranstaltet. Die größte Fläche des 1892 errichteten Gebäudekomplexes nimmt dabei die Kesselhalle ein. Sie fasst bis zu 1.000 Personen und bietet regelmäßig Musik-, Tanz- und Theaterveranstaltungen.

Pier 2: Diese ehemalige Lagerhalle im nordwestlichen Stadtteil Häfen ist nach der ÖVB-Arena die größte Veranstaltungsstätte Bremens. Hier, direkt am Rande der Weser, finden regelmäßig bis zu 2.000 Menschen für Messen, Filmvorführungen und natürlich Konzerte zusammen. In diesem Jahr stehen dabei zum Beispiel Abende mit Alexander Marcus, Mark Forster und Niedeckens BAP auf dem Programm.

Musical Theater Bremen: Das Musical Theater liegt am Rande der Altstadt, in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. Seit 1999 werden hier hochkarätige Produktionen geboten, denen bis zu knapp 1.500 Zuschauer beiwohnen können – darunter 2015 u.a. „Elvis - Das Musical“ und „Thriller - Live“. Die gläserne Fassade und das sich über drei Ebenen erstreckende Foyer mit einer der größten Freitreppen der Republik, machen das Haus zu einer der deutschlandweit modernsten Spielstätten.

Aladin Music Hall: 1977 gegründet, stellt dieser Club im südöstlichen Stadtteil Hemelingen die älteste und größte Diskothek Bremens dar. Genre-Grenzen kennt man hier nicht: Von Blues bis Country, von Klassik bis Rock – die Musik-Auswahl ist nicht nur bei Partys vielfältig. Gäste dürfen sich in diesem Jahr auf Konzerte von Bands wie Bullet For My Valentine, Eagles Of Death Metal und Beyond The Black freuen.

Verkehr in Bremen

Flughafen: Der Flughafen Bremen befindet sich nur ca. 3,5 Kilometer südlich des Bremer Zentrums im Stadtteil Neustadt. Diese Nähe zur Stadtmitte brachte dem Flughafen die Bezeichnung „City Airport“ ein.

Mit der Straßenbahn-Linie 6 besteht von hier aus eine direkte Verbindung zur Universität, dem Bremer Hauptbahnhof sowie zum Innenstadt-Gebiet – und das im 10-Minuten-Takt. Die Fahrzeit vom Flughafen bis in die Innenstadt beträgt dabei rund 15 Minuten. Desweiteren kann vom Flughafen aus auch die Buslinie 52 genutzt werden, welche über den Flughafen das südwestliche Stadtgebiet mit dem nordöstlichen verbindet – wiederum im 30-Minuten-Takt.

Autofahrer haben im Süden über die Autobahn A1, im Norden über die Autobahnen A27 und A281 sowie über die nahverlaufenden Bundesstraßen B6 und B75 eine sehr gute Anbindung an das gesamte umliegende Stadtgebiet. Die Bremer Innenstadt erreicht man vom Flughafen aus nach einer Fahrzeit von durchschnittlich knapp 20 Minuten.

Taxis befinden sich unmittelbar vor dem Flughafengebäude. Die Fahrt bis in das Bremer Stadtzentrum kostet dabei in etwa 13,00 Euro.

Hauptbahnhof: Der Bremer Hauptbahnhof ist nordöstlich der Innenstadt in der Bahnhofsvorstadt zu finden. Er gehört mit 120.000 Reisenden täglich zu den zwölf meistfrequentierten Bahnhöfen des Landes. Mehrere Regional-, InterCity- und InterCityExpress-Züge binden ihn gut an das Nah- und Fernverkehrsnetz an. Haltestellen vor dem Bahnhof sorgen zudem für Übergänge zu zahlreichen Regionalbus-, Stadtbus- und Straßenbahnlinien.

Bus und Bahn: Das Bremer Nahverkehrsnetz ist dank zahlreicher Bus- und Straßenbahnlinien der Bremer Straßenbahn AG gut ausgebaut. Am Wochenende sorgen zudem stündlich neun Nachtlinien für sicheres Vorankommen auch zu später Stunde. Die Einzelfahrt innerhalb einer Tarifzone kostet Erwachsene 2,60 Euro, Kinder 1,40 Euro. Der Nachtzuschlag beläuft sich auf einen Euro. Ein Tagesticket, das die Mitnahme von bis zu drei Kindern ermöglicht, kostet 7,50 Euro, während für 10,00 Euro zwei Erwachsene mit bis zu drei Kindern unterwegs sein können.

Mehr Information zum City Airport Bremen: www.airport-bremen.de

Mehr Informationen zum öffentlichen Nahverkehr der Bremer Straßenbahn AG (BSAG): www.bsag.de

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