THE BOSSHOSS : BIOGRAPHIE - The boys are back in town!!!
Traditionell treffen sich Cowboys gegen Mittag zum Duell auf der Hauptstrasse. Der Gewinner des Zwistes reitet dann ebenfalls höchst traditionell gen Sonnenuntergang, um sich kurze Zeit später zwischen Pferd und Feuer schlafen zu legen. Der gemeine Grossstadtcowboy hingegen ist mittags noch gar nicht wach. Statt Bohnen aus der Pfanne frühstückt er gegen 16 Uhr beim Imbiss um die Ecke und verbringt die anschliessende Zeit im Plattenladen seines Vertrauens. Gegen Abend schmeisst sich unser Held schliesslich in Schale, poliert die Stiefel, schmiert die Haare und nimmt einen langen Ritt mit den öffentlichen Verke...
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THE BOSSHOSS : BIOGRAPHIE - The boys are back in town!!!
Traditionell treffen sich Cowboys gegen Mittag zum Duell auf der Hauptstrasse. Der Gewinner des Zwistes reitet dann ebenfalls höchst traditionell gen Sonnenuntergang, um sich kurze Zeit später zwischen Pferd und Feuer schlafen zu legen. Der gemeine Grossstadtcowboy hingegen ist mittags noch gar nicht wach. Statt Bohnen aus der Pfanne frühstückt er gegen 16 Uhr beim Imbiss um die Ecke und verbringt die anschliessende Zeit im Plattenladen seines Vertrauens. Gegen Abend schmeisst sich unser Held schliesslich in Schale, poliert die Stiefel, schmiert die Haare und nimmt einen langen Ritt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in kauf, um letzten Endes im, am anderen Ende der Stadt gelegenen, Stammclub zu landen. Dort steht er dann entweder verschwitzt auf der Bühne und begeistert das Publikum, oder jubelt seinen eigenen Idolen aus der ersten Reihe zu!
Ladies and Gentlemen! Here they rock again.......
THE BOSSHOSS! Obwohl es sich seit letztem Jahr erübrigt haben dürfte, diese Band noch vorstellen zu müssen hier ein kurzer Steckbrief. Vor drei Jahren trafen sich Boss (Gesang), Hoss (Gesang, Akustikgitarre), Russ (Gitarre), Guss (Kontrabass), Frank (Drums), Hank (Mandoline, Mundharmonika, Waschbrett) und Ernesto (Percussion, Melodika) mehrmals an ständig wechselnden Tresen und beschlossen schliesslich, aus der Not eine Tugend zu machen. Statt Whiskey und Konservenmusik entschied man sich für Whiskey und Verstärker. Schliesslich hatte jeder schon eigene Erfahrungen in punkto Bands und Business gesammelt, und so lag es nahe, Proberaum gegen Kneipe einzutauschen!
Am Ende stand die Idee bekannte Gassenhauer zu zerlegen, und in geschickter Country Manier neu zusammenzusetzen. Schliesslich erkennt man die Qualität eines guten Songs erst als Akustik Gerippe, was wiederum die beste Grundlage für ein komplett neues Arrangement darstellt. Der Rest ist Geschichte. Kaum jemand der sich nicht im vergangenen Jahr zu Hits wie Hey Ya, Hot In Herre oder A Little Less Conversation bis an den Rand der Dehydrierung verausgabt, wild betrunken oder hemmungslos geliebt hat. Mit ihrem Debut Internashville Urban Hymns bewiesen The BossHoss ein gutes Gespür für mitreissende Neuinterpretationen wie für ebenso schlagkräftige Eigenkompositionen. Dabei stand die Band immer für eine Menge Spass, nie aber für hirnlose Partys! Schliesslich geht es um den heiligen Gral, den Mythos Rock' n' Roll. Jetzt ist es an der Zeit nachzuladen...! Auf das Konto der Jungs gehen mittlerweile weit über 180 Konzerte, mehrere Monate Tourneeleben und ein Debüt Album das drauf und dran ist Goldstatus einzufahren! Auftritte der BossHoss Bunch hinterliessen allerorts feuchte Mädchen Augen, gestärkte Halbstarkenegos, besorgte Mütter und zuprostende Ehemänner. Magische Momente in der Berliner Columbiahalle, dichtes Gedränge im Hamburger Grünspan oder der ein oder andere Aftershow Tumult in der Kölner Live Music Hall sind da nur die Eckpunkte einer schwer zu überbietenden Saison! Und während sich ältere Semester der hiesigen Musiklandschaft lieber in Opernhäuser zurückziehen oder in Soloprojekte flüchten ist es bei The BossHoss an der Zeit noch eine Gallone Öl in' s Feuer zu giessen.
Am mitreissenden Charme und überzeugendem Charakter der Band ändert sich natürlich auch beim nun anstehenden Zweitling nichts. Dennoch ist der Anspruch diesmal ein anderer. Das Verhältnis zwischen Cover und eigenen Songs hält sich auf Rodeo Radio deutlich die Waage. Auch die Art der verwendeten Vorlagen unterscheidet sich vom Debüt in sofern, als das man hier weniger Hits aus jüngeren Vergangenheit, sondern vor allem ältere und semi bekannte Stücke aus gewohnt verschiedenen Genres gesammelt und verarbeitet hat! Ausschlag hierfür war neben eigenen musikalischen Vorlieben der einzelnen Mitglieder vor allem die Idee zu beweisen, dass auch abseits der Billboard Autobahn genug Songs existier(t)en, die es wert sind wieder belebt und neu arrangiert zu werden. Trotz einer ohnehin hoch gesetzten Messlatte übertrifft das Ergebnis nun alle Erwartungen! Mehr Schweiss, mehr Blut, mehr Whiskey und mehr Augenzwinkern in ein Album zu investieren ist wohl unmöglich! Rodeo Radio ist eine Verbeugung gegenüber allen Symbolen, Konventionen und Stilmitteln innerhalb des Blues, Soul, Country und natürlich Rock' n' Roll. Eine mitreissende Dankesrede an die grossen Vorreiter des Genres und ein hoffnungsvoller Ausblick auf alles was noch kommt. Schon die erste Single I Say A Little Prayer macht dabei klar wohin die Reise geht. Diesem Klassiker verpassten The BossHoss kurzerhand eine Rundum Erneuerung und verhalfen so einer leicht in die Jahre gekommenen Lady zu neuer Kraft und Energie. The BossHoss machen Mut! Sie beweisen, dass man auch mit Qualität Menschen erreichen und bewegen kann, und sich nicht immer dem selbst auferlegten Trivial Diktat der Chart Kultur unterwerfen muss, um auf grossen Bühnen zu stehen und viele Menschen zu begeistern.
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