Die Mitglieder der Band The Blue Van sind als
Zimmermann-, Trucker- und Bauernsöhne in
Nordjütland in Dänemark aufgewachsen. Ihr Handwerk
bewiesen sie aber nicht an der Mistgabel, sondern an
ihren Instrumenten. Bereits in der sechsten Klasse
machten Steffen Westmark (Gitarre / Gesang), Søren
Oakes Christensen (Keys / Gitarre), Allan Villadsen
(Bass) und Per Jørgensen (Drums) zusammen Musik
und probten eifrig im Keller einer (glücklicherweise)
schwerhörigen Oma.
Benannt hat sich die Band nach einem Bus, mit dem in
Dänemark die Patienten in die Psychiatrie gefahren
werden. Für ihre erste EP "A Session With The Blue
Van" zog...
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Die Mitglieder der Band The Blue Van sind als
Zimmermann-, Trucker- und Bauernsöhne in
Nordjütland in Dänemark aufgewachsen. Ihr Handwerk
bewiesen sie aber nicht an der Mistgabel, sondern an
ihren Instrumenten. Bereits in der sechsten Klasse
machten Steffen Westmark (Gitarre / Gesang), Søren
Oakes Christensen (Keys / Gitarre), Allan Villadsen
(Bass) und Per Jørgensen (Drums) zusammen Musik
und probten eifrig im Keller einer (glücklicherweise)
schwerhörigen Oma.
Benannt hat sich die Band nach einem Bus, mit dem in
Dänemark die Patienten in die Psychiatrie gefahren
werden. Für ihre erste EP "A Session With The Blue
Van" zog es die Jungs aber nicht hinter verschlossene Türen, sondern nach Kopenhagen.
Zum Glück, denn auf dem SPOT- und Roskilde-Festival lieferten sie eine fantastische Show.
Für ihr erstes Album "The Art Of Rolling" zog es die Band 2003 dann nach Hamburg - für
eine Aufzeichnung der besonderen Art: Sie spielten alle Instrumente in einem Raum ein, nur
die Stimme wurde getrennt aufgenommen. Frontmann Steffen Westmark erinnert sich: "Wir
wollten unsere Energie und unser Live-Feeling einfangen, und ich denke wir haben es
geschafft". "The Art of Rolling" brachte der Band einen Vertrag mit TVT Records ein - zu der
Zeit das größte Indie-Label der USA - und ebnete so den Weg zu ihrer Welt-Tournee.
Zwischen Dänemark und dem Bed-Stuy-Viertel in Brooklyn entstand anschließend das
Folgealbum "Dear Independence" - produziert von Lenny Kravitzs Tontechniker Henry Hirsh.
Es wurde auf traditionelle Weise aufgenommen: Auf Band und ohne Nachbearbeitung - für
einen natürlichen und organischen Sound.
Doch die Zeiten änderten sich: Während man auf TVTs Bestätigung für das dritte Album
wartete, entstanden neue Demos und somit die Songs, die auf dem Album "Man Up" zu hören
sind. TVT verzichtete, aber die Band hatte noch einen Plan B mit Iceberg Records
ausgearbeitet und war glücklich nicht mehr auf das alte Label angewiesen zu sein.
Auch dieses Album nahm die Band wieder in Hamburg auf - zusammen mit Mark Wills, dem
Co-Produzenten des Debüt-Albums, und Dan Hougesen (Dúné). Im Gegensatz zu den
früheren Aufnahmen wollte die Band etwas Symphonisches schaffen, ohne Einfluss von
irgendwelchen Dogmen. Es ging um den bestmöglichen Sound und mehr Experimente.
Erfolgreich, denn "Man Up" klingt in jeder Hinsicht nach einer reiferen Band. Die erste Single
"Silly Boy" spricht für die Band und die Art des neuen Albums. Sofort wurde sie beim
dänischen Rundfunk DR-P3 "Track der Woche" und ist insgesamt bereits die dritte Single, die
auf der wichtigsten dänischen Radiostation auf höchster Rotation läuft.
Fleißigen US-TV-Serien-Guckern dürften Songs wie "Man Up", "Independence", "Be Home
Soon" oder "Silly Boy" bereits bekannt sein. Die Titel von The Blue Van sind in Serien wie
"Beverly Hills 9210", "CSI NY", "The Royal Pains", im Trailer von "Scrubs" und in der
Samsung/T-Mobile-Werbung zu hören. Auch die deutsche Fernsehszene wollen die Dänen
nun erobern:
Ab Mitte Januar 2010 wird "Man Up" in der neuen großen RTL Krimi-Serie "Countdown - Die
Jagd beginnt" der Titelsong.
An ein Konzert denken die Musiker besonders gerne zurück: Im November 2009 tourten sie
durch Vietnam. Drei Shows vor je 5.000 Fans waren schon fantastisch, doch unter den
Besuchern war auch der dänische Kronprinz Frederik und seine australische Prinzessin Mary,
die die Band ebenfalls mit Standing Ovation feierten.
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